2013 Ringel, Ringel, Reihe, sie sind der Kinder dreie, sie ...

Geschrieben von Augustin Sylvia

 

"Ringel, Ringel, Reihe, sie sind der Kinder dreie, sie sitzen unterm Hollerbusch und machen alle husch, husch, husch".

Wer von uns kennt diesen Reim nicht aus seinern Kindertagen oder spielt dieses Kreisspiel auch heute noch mit seinen Kindern, Enkeln und Urenkeln?

Gartenbauverein Altnußberg Foto Holundervortrag„Sambucus Nigra“? Wer nicht gerade zu den fachkundigen Gartenliebhabern gehört, kann mit dieser Bezeichnung im ersten Moment nicht wirklich etwas anfangen und doch passt der Name hervorragend zu diesem Kinderreim.

Hinter dem Wort „Sambucus Nigra“ verbirgt sich der bei uns sehr bekannte und auch in fast jedem Garten und am Wegrand anzutreffende Strauch, nämlich der Holunderstrauch, der bei uns auch unter dem Begriff „Hollerbusch“ oder einfach nur "Holler" bekannt ist. 

Den „Hollerbusch“ hatte sich der Gartenverein Altnußberg vergangene Woche zum Thema gemacht und zu einem Vortrag die Eheleute Hintermair aus Bischofsmais eingeladen.

 

 

An diesem Abend erfuhren die Vereinsmitglieder in diesem überaus informativen und lebendig gestalteten Vortrag viel Wissenswertes über die Geschichte, den Mythos sowie die heilende und gesundheitsfördernde Wirkung des „Hollers“. Dass sowohl die Holunderblüten und dann im Spätsommer und Herbst die Beeren des Strauches zu allerlei gesunden Köstlichkeiten verarbeitet werden, ist bekannt, aber dass alle Bestandteile des ganzen Strauches Verwendung finden können, war für manchen doch neu. In den Blättern sind Wirkstoffe enthalten, die schmerzlindernd und hautreinigend sind. Aber auch die Rinde und Wurzel finden in der Medizin ihre Anwendung.

Der Holunderstrauch ist ein Geißblattgewächs und dessen Beeren gehören zu einer der vitaminreichsten Früchte in Europa. Der Holunder arbeitet wie eine kleine chemische Fabrik, die auf natürlichem Wege viele lebensnotwendige Substanzen herstellt. Dazu gehören Hormone, Vitamine, Enzyme, Eiweißstoffe, Schleim- und Zellstoffe, Zucker und Kieselsäure.

Damit ist der Holunder wohl wirklich ein „Alleskönner“ und dürfte in keinem Garten fehlen, den auch die Vögel wissen ihn zu schätzen.
All dies und viele weitere interessante Informationen nahmen die Mitglieder des Gartenbauvereins mit auf den Heimweg, nachdem sie noch die verschiedenen von den Eheleuten Hintermair mitgebrachten Holunderprodukte aus dem Holunderladen probieren durften.

Im Jahresprogramm des Gartenbauvereins Altnußberg geht es nun weiter mit der Planung und Vorbereitung des alljährlich stattfinden Radifestes, welches am 5. Mai im Ferienhof Fischer veranstaltet wird. In diesem Jahr wird dabei auch das 10-jährige Bestehen des Gartenbauvereins gefeiert.  /dj

 

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